Da Renault zu den europäischen Autobauern gehört, die vor allem auf den eigenen Kontinent als Absatzmarkt setzen, überraschen die Zahlen des ersten Halbjahres beim französischen Autobauer nur wenig.

Renault mit Minus im ersten Halbjahr 2013
Renault weiter auf Talfahrt

Wie Renault am Freitag informierte, konnte der Konzern in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres 1,3 Millionen Fahrzeuge verkaufen. Dies sind 1,9 Prozent weniger als noch im ersten Halbjahr 2012. Dabei bekam der Hersteller vor allem die Schwäche des europäischen Marktes zu spüren. In Frankreich, Deutschland, Italien und Co. gingen die Verkäufe um 7,3 Prozent zurück. Dieses deutliche Minus konnte durch die Zugewinne außerhalb Europas nicht aufgefangen werden. Dieses betrug 4,3 Prozent, allerdings verkauft Renault seine Wagen vor allem auf dem heimischen Kontinent.

Zielvorgabe für 2013 bleibt dennoch bestehen

Dessen ungeachtet hält Renault mit seinen Marken Renault, Dacia und Renault Samsung Motors an den Verkaufszielen für dieses Jahr fest. So sollen im gesamten Kalenderjahr mehr Fahrzeuge verkauft werden als noch 2012 – trotz des Rückganges im ersten Halbjahr. Hoffnung schöpfen kann der französische Konzern dabei vor allem aus dem 2. Quartal 2013. Denn von April bis Juni konnte ein Plus bei den Verkäufen von 0,7 Prozent verbucht werden. Zudem will das Unternehmen auf dem europäischen Kontinent auch Marktanteile zurückgewinnen. Auch dieses Ziel ist etwas überraschend. Denn Ende Juni lag der Marktanteil bei 9,2 Prozent – und damit 0,1 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Renault steht noch besser da als PSA

Immerhin liegen die Zahlen bei Renault noch besser als beim einheimischen Konkurrenten PSA Peugeot Citroen. Denn PSA erklärte bereits am Montag, dass der Konzern nur 1,46 Millionen Fahrzeuge im ersten Halbjahr verkauft hat. Dies sind zwar noch mehr als bei Renault, allerdings fast 10 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2012.

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