Mehrere Wochen gab es nun schon keine News rund um den insolventen Autobauer Saab. Nun wurde aber bekannt, dass Investoren aus Asien offenbar Interesse am schwedischen Unternehmen haben. Allerdings gab es zuvor schon mehrmals Hoffnung auf eine Übernahme chinesischer Firmen, die nicht erfüllt wurden.

Saab Verkauf
Asiatische Inverstoren streben Kauf an

Gesellschaft namens NEVS gegründet

Nun sind es den neuesten Informationen zufolge Investoren aus China und Japan, die sich gemeinsam eine Übernahme von Saab vorstellen können. Dazu wurde nach eigenen Angaben auch schon eine neue Gesellschaft gegründet. Diese nennt sich National Electric Vehicle Sweden (NEVS), wie in NEVS-Sprecher nun informierte.

Keine Details zum im April 2012 abgegebenen Angebot

Hinter den Gründern des neuen Unternehmens steckt ein chinesisches Unternehmen aus dem Bereich der alternativen Energien. Diese Firma hat ihren Sitz in Hongkong. Darüber hinaus sitzt ein japanischer Investmentfonds mit im Boot. Diese neue Gesellschaft hat nach eigenen Angaben schon am 7. April dieses Jahres ein Angebot zur Übernahem des insolventen schwedischen Unternehmens abgegeben. Details zum Angebot wollte NEVS nicht nennen, selbst der Kaufpreis für Saab wird von den Asiaten nur genannt, wenn der Zuschlag erfolgen sollte.

Vier Bieter sollen sich um Saab bemühen

Bekanntermaßen standen bei Saab seit April 2011 die Bänder still, nachdem Zulieferer aufgrund von großen ausstehenden Forderungen nicht mehr geliefert hatten. Im Dezember des Vorjahres erfolgte die Anmeldung der Insolvenz. Zuvor hatte der Verkauf an chinesische Interessenten mehrmals nicht funktioniert und war unter anderem am Einspruch des früheren Eigentümer General Motors (GM) gescheitert. Nun soll es vier Bieter für Saab geben, mit einer Entscheidung wird noch im Juni dieses Jahres gerechnet.

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