Saab meldete im Dezember 2011 Insolvenz an
Saab meldete im Dezember 2011 Insolvenz an

Nachdem Saab die Rettung aus China insbesondere wegen des Vetos von GM versagt blieb, scheint nun doch eine Übernahme durch einen chinesischen Konzern möglich.

Details zu der möglichen Übernahme
Denn der Autokonzern Youngman hat scheinbar nach wie vor Interesse an einer Übernahme des insolventen schwedischen Autobauers. Einem aktuellen Zeitungsbericht aus Schweden zufolge soll das Unternehmen aus dem Reich der Mitte zwei Milliarden schwedische Kronen geboten haben. Dies sind umgerechnet rund 269 Millionen Euro. Laut dem Artikel in der Tageszeitung Svenska Dagbladet wollen die Chinesen zwölf Milliarden Kronen zusätzlich in neue Modelle investieren. Dabei sollten Entwicklung und Forschung im schwedischen Trollhättan bleiben.

Weiteres Interesse aus Indien und der Türkei?
Bereits vor kurzer Zeit hatte der Insolvenzverwalter von Saab berichtet, dass es mehrere Übernahme-Interessenten geben würde. So soll – Spekulationen zufolge – auch Interesse von Firmen aus Indien und der Türkei für den insolventen Autohersteller aus Schweden vorliegen. Konkrete Details hierzu wurden nicht bekannt. Aktuell ist zudem nicht bekannt, ob es neben dem chinesischen Unternehmen immer noch weitere Interessenten für Saab gibt. Ebenso ist bislang auch unklar, ob Youngman die komplette Belegschaft von 3.500 Mitarbeitern in Trollhättan übernehmen würde.

Saab meldete im Dezember 2011 Insolvenz an
Bis zum Anfang des Jahres 2010 gehörte Saab zu General Motors, ehe der niederländische Sportwagenhersteller Spyker Cars den Autobauer übernahm. Nachdem Zusammenarbeiten mit russischen und chinesischen Partnern seither nicht zustande kamen und die Zulieferer aufgrund von zu hohen Verbindlichkeiten keine Teile mehr an Saab lieferten, standen die Bänder in Schweden seit April 2011 still. Im Dezember erfolgte dann die endgültige Insolvenz.

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