Tata dementiert Übernahmeinteresse
Tata dementiert Übernahmeinteresse

Tata Motors hat ein Interesse an der Übernahme des insolventen schwedischen Autobauers Saab dementiert. Das stellte nun der Chef des indischen Autobauers klar.

Ratan Tata dementiert Bericht beim Genfer Autosalon
Beim Genfer Autosalon – Publikumstage: 8. bis 18. März 2012 – stellte Ratan Tata, der Chef des indischen Autobauers klar, dass es kein Gebot seiner Firma für Saab gebe. Wir bieten nicht für Saab, erklärte er kurz und bündig. Zuvor hatte eine indische Zeitung berichtet, Tata Motors wolle Saab für 350 Millionen US-Dollar übernehmen. Dies sind umgerechnet rund 265 Millionen Euro.

Tata Motors im Detail
In den vergangenen Jahren sorgte der indische Konzern des Öfteren für Überraschungen. So kaufte Tata Motors im Jahr 2008 die Marken Jaguar und Land Rover vom US-Autobauer Ford für 2,3 Milliarden Dollar. Zudem wurde mit dem Tata Nano das billigste Auto der Welt vorgestellt, das vor allem in Indien zu einem Verkaufsschlager geworden ist. In Genf ist Tata mit dem Elektroauto Megapixel vertreten.

Zukunft von Saab weiterhin in den Sternen
Wie es derweil mit dem schwedischen Autobauer Saab weitergeht, ist nach wie vor unklar. So soll es zwar mehrere Übernahmeangebote für das Unternehmen aus Trollhättan geben, konkrete Ergebnisse bezüglich einer Übernahme liegen jedoch bislang nicht vor. Mehrere Medien hatten berichtet, dass unter anderem der chinesische Autohersteller Youngman nach wie vor Interesse an einer Saab-Übernahme für knapp 230 Millionen Euro habe.

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