Saab führt weitere Verhandlungen
Saab führt weitere Verhandlungen

Scheinbar will sich der schwedische Autobauer Saab mit seinem Schicksal nicht anfreunden. Das insolvente Unternehmen verhandelt aktuellen Berichten zufolge nach wie vor mit Investoren aus Indien, der Türkei und China.

Verhandlungen mit fünf Unternehmen
Wie mehrere Medien aktuell berichten, verhandelt Saab demnach aktuell mit insgesamt fünf potentiellen Investoren. Dies soll einer der drei Konkursverwalter, Hans Bergqvist, bestätigt haben. Dabei soll das insolvente Unternehmen komplett an einen Interessenten veräußert werden. Die fünf möglichen Investoren wollte der Konkursverwalter namentlich nicht nennen.

Youngman offenbar immer noch im Rennen
Sollten die Berichte den Tatsachen entsprechen, dann befindet sich auch der chinesische Autohersteller Youngman nach wie vor mit unter den Interessenten. Im vorigen Jahr scheiterte die mehrmals geplante Übernahme durch das chinesische Unternehmen am Veto des Saab-Vorbesitzers General Motors. Denn mit dem Einstieg bei Saab würden die Chinesen auch an Technologien von GM gelangen. Die gescheiterten Übernahmeverhandlungen führten letztendlich dazu, dass Saab im Dezember 2011 Konkurs anmelden musste.

Mögliche weitere Übernahmekandidaten
An dem Autobauer aus Trollhättan soll Medienberichten zufolge auch der indische Autoproduzent Mahindra & Mahindra interessiert sein. Demnach sollen sich Vertreter aus Indien derzeit in Schweden zu Verhandlungen befinden. Ferner wird auch spekuliert, dass Brightwell Holdings aus der Türkei einer der Übernahmekandidaten ist. Für die 3.500 Mitarbeiter von Saab scheint es also zumindest ein Fünkchen Hoffnung zu geben.

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