Der spanische Autobauer Seat hat auch im Jahr 2012 einen Verlust vorzuweisen. Immerhin aber gelang es der spanischen VW-Tochter, dieses negative Ergebnis im Vergleich zu 2011 zu verringern.

Seat Leon
Seat kann Verluste minimieren

Den Informationen des spanischen Herstellers zufolge betrug der Verlust im Jahr 2012 beim operativen Ergebnis 134 Millionen Euro. Dies ist für die spanische VW-Tochter noch immer alles andere als ein befriedigendes Ergebnis. Immerhin aber ist es im Vergleich zum Jahr zuvor ein weiterer Rückgang des Verlustes, stand Seat damals noch mit 232 Millionen Euro in den roten Zahlen. Im Jahr 2009 gar hatte der Autobauer einen Verlust von 391 Millionen Euro vorzuweisen.

Umsatz steigt um 21 Prozent im Vergleich zu 2011

Der Aufwärtstrend von Seat lässt sich auch in den Umsatzerlösen erkennen. Im Vergleich zu 2011 stiegen diese nämlich im Jahr 2012 um 21 Prozent, beziehungsweise um mehr als eine Milliarde Euro. Insgesamt setzte der spanische Hersteller im Jahr 2012 6,1 Milliarden Euro um. Weltweit setzte der Konzern 321.000 Wagen ab, was allerdings ein Minus von 8,3 Prozent darstellte. Der Anteil der exportierten Wagen hingegen ist dabei von 79 auf 83 Prozent gewachsen, wie Seat weiterhin informierte. Dabei gestalteten sich insbesondere die Zuwächse in Deutschland sehr erfreulich. Hier konnte Seat nämlich ein Plus von 22,5 Prozent vorweisen.

Wachstum auch außerhalb Europas

Insbesondere auch außerhalb Europas konnte der Autobauer ordentlich zulegen. So erzielte das spanische Unternehmen beispielsweise in Mexiko ein Plus von 16,6 Prozent, in Israel waren es 43 Prozent und in Algerien wurden die Auslieferungen sogar vervierfacht. In diesem Jahr sollen neue Produkte dafür sorgen, dass Seat weiterhin erfolgreich bleibt. Dabei zielt die spanische VW-Tochter vor allem auch auf die Märkte außerhalb Europas ab, wobei aber neben China, Mexiko und Nordafrika vor allem auch ein Markt in Europa im Mittelpunkt steht. So soll Russland eine Rolle spielen, wurde die Marke auf dem dortigen Markt wieder eingeführt.

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