Streik bei Hyundai, Kia und General Motors Korea reduziert die Produktion um mehr als 10.000 Autos. Mitarbeiter wollen mehr Lohn und keine Nachtschichten mehr.

Streik bei Hyundai, Kia, General Motors Korea
Streik bei Hyundai, Kia, General Motors Korea

Der größte südkoreanische Autobauer Hyundai steht inmitten einer Konfrontation mit seinen Mitarbeitern, die höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen fordern. Auch bei der Tochtergesellschaft Kia Motors soll es  deshalb zum Streik kommen.

Streik im Vormonat reduzierte Produktion um 14.000 Autos

Bei Hyundai wollten die Mitarbeiter erstmals am heutigen Mittwoch die Arbeit niederlegen. Bei Kia soll dies am Freitag dieser Woche der Fall sein. Dabei ist eine solche Arbeitsniederlegung für Hyundai nichts Neues. Bereits im vorigen Monat sollte ein Ausstand die Unzufriedenheit der Beschäftigten ausdrücken. Bei diesem Streik gab es bei Kia und Hyundai einen Produktionsausfall von mehr als 14.000 Wagen im Wert von rund 190 Millionen Euro.

Hohe Nachfrage nach Hyundai und Kia Fahrzeugen

Die nun angekündigten weiteren Arbeitsniederlegungen wirken sich Analysten zufolge negativ auf die Absätze der beiden südkoreanischen Hersteller aus. Dafür sorgt demzufolge die hohe Nachfrage nach den Wagen in Kombination mit den niedrigen Lagerbeständen. Der Rückstand in der Produktion, der durch die Streiks entsteht, kann sicherlich später nachgeholt werden, in Form von Überstunden. Sollten die Auseinandersetzungen ohne Einigung jedoch weitergehen drohen den Analysten zufolge weitere Arbeitsniederlegungen.

Auch General Motors Korea drohen Streiks

Doch nicht nur dem fünftgrößten Autohersteller der Welt drohen Streiks in Südkorea. Auch bei General Motors Korea sind Proteste der Beschäftigten angesagt. Auch beim drittgrößten Hersteller im Land gab es schon Streiks im Vormonat, so dass gut 12.000 Autos nicht montiert worden sind. In allen drei Fällen wird von den Gewerkschaften eine Lohnerhöhung von umgerechnet 108 Euro und ein Ende der Nachtschichten gefordert.

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