Einer aktuellen Studie zufolge hat sich die Autoindustrie inzwischen zu einer Zwei-Klassen-Gesellschaft entwickelt. Grund hierfür ist vor allem die Absatzkrise in Europa.

Studie zeigt Spaltung der Autobauer auf
Studie zeigt Spaltung der Autobauer auf

Zu dieser Einschätzung kommt die Untersuchung der Beratungsgesellschaft Ernst & Young. Dieser Studie zufolge sind die deutschen, japanischen und südkoreanischen Hersteller unlängst ordentlich gewachsen. Dagegen haben die Autobauer aus Südeuropa mit enormen Verkaufsrückgängen und sinkenden Umsätzen zu kämpfen. Zwar gab es auch Absatzrückgänge bei den Autobauern aus Deutschland und Japan, allerdings in anderen Dimensionen als bei den französischen und italienischen Herstellern.

Fehlendes globales Wirtschaften als Problem

Die Autobauer, die wie zum Beispiel Fiat, PSA Peugeot-Ctiroen oder Renault, enorm mit Absatzrückgängen zu kämpfen haben, haben dabei vor allem mit der Situation zu kämpfen, dass sie nicht so global aufgestellt sind. Für diese Autohersteller ist das europäische Geschäft von enormer Bedeutung. Zu diesen Autobauern zählt auch Opel. Dagegen können Hersteller wie BMW oder Volkswagen den Rückgang des Absatzes in Europa auf anderen Märkten wieder auffangen. Diese Autobauer profitieren von der enorm guten Nachfrage in den USA und in China.

Auseinanderdriften beherbergt Gefahrenpotenzial

In dem weiteren Auseinanderdriften der Verkaufszahlen und vor allem Umsätze und Gewinne sehen die Experten bei Ernst & Young eine gefährliche Situation. Während die Autobauer aus Südkorea, Japan und Deutschland mit ausreichend Finanzkraft ausgestattet sind, um die Krise in Europa bewältigen zu können, wird es für andere Hersteller bedenklich.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.