Auch im ersten Halbjahr 2013 konnte Toyota seine Spitzenposition unter den weltweiten Autobauern behalten. Der japanische Hersteller verkaufte in den ersten sechs Monaten mehr Autos als die restliche Konkurrenz.

Toyota Weltmarktführer
Toyota bleibt die Nummer 1

Dies wurde nun durch die Veröffentlichung der Zahlen von Toyota deutlich. Denn die Toyota-Gruppe mit den Marken Toyota, Lexus und Daihatsu konnte von Januar bis Juni dieses Jahres weltweit 4,9 Millionen Wagen an den Mann bringen. Dies sei ein Minus von 1,2 Prozent im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Vorjahres, erklärte der japanische Autobauer am Freitag.

Einbußen musste Toyota dabei vor allem auf dem chinesischen Markt, wo aufgrund eines Inselstreits nach wie vor eine anti-japanische Stimmung herrscht, die sich in Verkäufen japanischer Erzeugnisse deutlich niederschlägt.

General Motors und Volkswagen mit geringem Abstand hinter Toyota

Immerhin bleibt Toyota trotz der Einbrüche bei den Verkäufen weltweit die Nummer eins, konnte doch kein anderer Autokonzern so viele Wagen verkaufen. Allerdings bleibt das Rennen um die Führung auf dem globalen Automarkt sehr eng. Denn General Motors konnte in den ersten sechs Monaten dieses Jahres immerhin 4,85 Millionen Autos an den Mann bringen und ist Toyota somit dicht auf den Fersen. Dies bedeutete übrigens ein Verkaufsplus von vier Prozent. Auf dem dritten Rang folgt nach wie vor Volkswagen. Der größte europäische Autobauer – der als Ziel die Übernahme der Weltspitze im Jahr 2018 ausgegeben hatte – verkaufte bislang 4,7 Millionen Wagen in 2013. Toyota ist seit 2008 Weltmarktführer, nachdem zuvor General Motors sieben Jahrzehnte lang weltweit die meisten Autos verkaufte.

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