Toyota macht im Geschäftsjahr 2011 laut Prognosen einen Verlust von 57 Prozent
Toyota macht im Geschäftsjahr 2011 laut Prognosen einen Verlust von 57 Prozent

Das Horrorjahr 2011 spiegelt sich bei Toyota nun auch in der Prognose für das laufende Geschäftsjahr wider. Denn nach Erdbeben und Tsunami im Heimatland Japan, dem starken Yen und der Flut in Thailand sieht sich der einstmals weltweit größte Autobauer offenbar in großen Schwierigkeiten.

Gewinn soll 57 Prozent niedriger ausfallen
Denn der japanische Autobauer hat nun seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr gesenkt. Dieses Geschäftsjahr dauert bei Toyota bis März 2012 an und soll einen Betriebsgewinn von 200 Milliarden Yen einbringen. Dies sind umgerechnet 1,9 Milliarden Euro. Dies sind 57 Prozent weniger als noch im Jahr davor. Ebenso liegt diese Prognose deutlich unter den Vorhersagen der Analysten, nachdem die ursprüngliche Prognose von 450 Milliarden Yen schon im Oktober dieses Jahres von Toyota zu den Akten gelegt worden war. Zuletzt hatte die Flut in Thailand dazu geführt, dass Bauteile des Autoproduzenten in zehn Ländern nicht pünktlich in den Werken angekommen sind.

Umsatz soll bei 18.200 Milliarden Yen liegen
Als Toyota im November seine Halbjahresbilanz vorgelegt hatte, gab es noch keine Prognosen in Sachen Umsatz. Nun aber gab der japanische Autobauer bekannt, dass sich der Umsatz in diesem Geschäftsjahr im Bereich von 18.200 Milliarden Yen bewegen dürfte. Noch im August war von 19.000 Milliarden Yen die Rede. Insgesamt sollen den jetzt vorliegenden Einschätzungen zufolge in diesem Geschäftsjahr weltweit 7,38 Millionen Fahrzeuge verkauft werden. Bislang ging Toyota von 7,6 Millionen abgesetzten Wagen aus. Immerhin aber läuft nach Angaben des einstmaligen Weltmarktführers auch in Thailand inzwischen wieder alles nach Plan, so dass Toyota weltweit wieder über die reguläre Produktion verfügt.

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