Toyota ruft 437.000 Hybridautos zurück
Der japanische Autokonzern Toyota ruft mehr als 400.000 Hybridautos, darunter das erfolgreiche Automodell Prius, wegen Bremsproblemen zurück in die Werkstätten. In den vergangenen Wochen hatte der Autohersteller insgesamt über 7 Millionen Autos wegen Problemen mit den Bremsen und Fußmatten zurückgerufen.
Imageschaden ist enorm
Der Imageschaden ist enorm, denn die Fahrzeuge des Unternehmens waren bisher ein Vorbild an Qualität. Der langjährige Konzernchef Akio Toyoda hat sich mittlerweile bei seinen Kunden für die Mängel bei der Qualität und Sicherheit entschuldigt.
Toyota Prius am meisten betroffen
Nach Konzernangaben müssen weltweit 437.000 Hybridautos zurückgerufen werden. Der Toyota Prius der aktuellen dritten Generation ist vorwiegend von dem Bremsproblem betroffen. In den USA und Japan haben knapp 200 Autofahrer eine Beschwerde eingereicht, da es beim Bremsvorgang auf unebenen Strecken oder bei Fahrten über Schlaglöchern zu einer minimalen Verzögerung kommt bevor das Auto abbremst.
Software-Aktualisierung soll Problem lösen
Eine Software-Akualisierung soll das Problem nun beheben. Die deutsche Tochter Toyota Deutschland verzeichnet wegen der Probleme und der zögerlichen Reaktion der Konzernleitung einen rapiden Absatzrückgang. Es wird eine Zeit lang dauern bis die Autofahrer dem Autohersteller wieder vertrauen werden.
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