Der US-amerikanische Autobauer Ford konnte nach eigenen Angaben im Juli dieses Jahres in Europa weiter zulegen. Zudem sollen die Investitionen bei dem Hersteller in den kommenden Jahren nach oben geschraubt werden.

Ford Vizepräsident Roelant de-Waard
Ford mit Absatzplus in der EU

In den 19 traditionellen Märkten der EU konnte Ford den nun veröffentlichten Informationen zufolge 90.000 Fahrzeuge im Juli dieses Jahres absetzen. Dies sind demnach 8,7 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Damit setzte sich der schon angedeutete Trend in den Vormonaten nun deutlich in den Zahlen um. Wie Ford weiterhin erklärte, wuchsen die Autoverkäufe bei dem Hersteller damit doppelt so stark wie die gesamte Branche. Denn diese legte insgesamt um 4,3 Prozent zu.

Ford will noch nicht von einer Erholung sprechen

Beim Blick auf die Details wird deutlich, dass Ford zu diesen 19 traditionellen EU-Märkten die Länder Westeuropas und Skandinaviens sowie einige Staaten in Osteuropa zählt. Im Juni dieses Jahres verkaufte der US-Autobauer in diesen Märkten 7.200 Wagen weniger. Roelant de Waard, der Vizepräsident in Sachen Vertrieb für Europa von Ford sagte dazu: „Das sind erfreuliche Nachrichten, dass sich der Absatz im Vergleich zum Vorjahr verbessert hat und vor allem, dass Ford damit stärker gewachsen ist als der Markt.“ Zwar sei dies ein Zeichen der Stabilisierung in Europa, von einer tatsächlichen Erholung könne aber noch nicht gesprochen werden.

Investitionen werden um 25 Prozent erhöht

Grundsätzlich aber sieht die Zukunft im gesamten Ford-Konzern deutlich zuversichtlicher aus. Aus diesem Grunde will das Unternehmen auch mehr investieren, wie nun aus den USA bekannt wurde. Finanzchef Bob Shanks erklärte nämlich, dass in den kommenden Jahren nun rund 7,5 Milliarden US-Dollar investiert werden sollen. Ursprünglich belief sich diese Summe noch auf sechs Milliarden Dollar. Somit werden die Investitionen also um 25 Prozent erhöhen. Der Grund liege in der weltweit anwachsenden Nachfrage nach den Autos, erklärte Shanks.

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