Die drei angeschlagenen US-Autohersteller General Motors, Ford und Chrysler erhalten einen Notkredit von 15 Milliarden US-Dollar. Die eigentliche Forderung belief sich auf 34 Milliarden US-Dollar und Wirtschaftsexperten gehen davon aus, dass mindestens 125 Milliarden US-Dollar zur Vermeidung einer Insolvenz der Big Three erforderlich sind. Der noch amtierende US-Präsident George W. Bush muss dem Rettungspaket allerdings noch zustimmen und es genehmigen.

Die Genehmigung muss bis zum Jahresende erfolgen, denn länger reichen die Geldreserven der Big Three nicht aus und dies könnte dann die Pleite bedeuten.

Wenn die Notkredite gewährt werden, kommt es zur Einschaltung eines so genannten Auto-Zaren der als Finanzaufseher über die gewährte Staatshilfe wacht und mit den Konzernleitungen gemeinsam an einen Sanierungsplan arbeitet. Sollte auch nur einer der drei Autohersteller in die Insolvenz gehen, dann würde dies Millionen Jobs kosten und ein Beben in der US-Wirtschaft auslösen. Die Detroiter Autokonzerne zählen zu den größten Arbeitgebern der USA und es wird in den nächsten Monaten wohl zu regelrechten Entlassungswellen bei General Motors, Ford und Chrysler kommen.

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