Für die Rettung der US-Autoindustrie vor drei Jahren mussten die Vereinigten Staaten offenbar mehr Geld aufbringen als zunächst geschätzt. Dies wurde nun durch Zahlen des US-Finanzministeriums deutlich.

USA Staatshilfe für Autobauer
Rettung der US-Autobauer teurer als geplant

Demnach kostete die Rettung von General Motors und Chrysler die Regierung insgesamt rund 25 Milliarden US-Dollar. Nach der vorherigen Schätzung aus dem Februar dieses Jahres sind dies 3,3 Milliarden Dollar mehr. Im Juni des vorigen Jahres lautete die Schätzung sogar nur 14,3 Milliarden Dollar. Dies geht aus der neuesten Übersicht des US-Finanzministeriums hervor.

USA, Kanada und Ontario retteten US-Autoindustrie

Im Jahr 2009 sprang die Regierung unter US-Präsident Barack Obama zusammen mit Kanada sowie der Provinz Ontario in Kanada ein, um General Motors und Chrysler unter die Arme zu greifen. Neben Subventionen flossen dabei auch Kredite in Milliardenhöhe. Vorübergehend gingen die beiden Großen der US-Autobranche in Insolvenz und gehörten zwischenzeitlich dem Staat. Insgesamt mussten zunächst 81 Milliarden Dollar an Staatsgeldern aufgebracht werden, um die Autoindustrie in den USA zu retten. Einen Part hiervon sicherte sich der Staat wiederum anschließend über Aktien und Bargeld.

Eine Million Arbeitsplätze laut Finanzministerium gerettet

Die dennoch hohen Kosten wurden vom US-Finanzministerium verteidigt. Ein Sprecher des Ministeriums sagte, dass der Rettungsplan dazu geführt habe, dass eine Million Arbeitsplätze im industriellen Herzen der USA gerettet werden konnten. Diese Rettung koste am Ende wesentlich weniger als von vielen zum Höhepunkt der Krise angenommen wurde.

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