Nun haben zwei weitere Autobauer ihre Verkaufszahlen für die ersten drei Monate dieses Jahres bekanntgegeben. Demnach konnte Seat im ersten Quartal 2012 im Vergleich zum Vorjahr zulegen, während die Verkäufe bei Ford gesunken sind.

Seat
Seat legt bei Verkaufzahlen zu

Seat mit 6,2 Prozent Plus
Wie Seat nun informierte, konnte die VW-Tochter im ersten Quartal 2012 in Deutschland ein Plus von 6,2 Prozent im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Vorjahres verbuchen. Damit konnte der spanische Autobauer stärker wachsen als der Gesamtmarkt, der in Deutschland um 1,3 Prozent zugelegt hat. Insgesamt wurden von Januar bis März 2012 in Deutschland 14.960 neue Seat zugelassen. Damit konnte auch der Marktanteil in Deutschland von 1,85 auf 1,93 Prozent erhöht werden. Die spanische VW-Tochter geht auch im zweiten Quartal 2012 von steigenden Verkäufen aus, ging doch Ende März der neue Ibiza an den Start, während der neue Seat Mii ab Mai erhältlich ist.

Ford verkauft 7,3 Prozent weniger Autos in Europa
Weniger erfreulich fielen hingegen die Zahlen bei Ford Europe aus. Denn in den ersten drei Monaten dieses Jahres konnte der US-Autobauer in den 19 europäischen Kernmärkten 325.400 Fahrzeuge verkaufen. Damit musste Ford einen Rückgang der Verkäufe auf unserem Kontinent in Höhe von 7,3 Prozent hinnehmen. Nach Angaben von Ford lag der Rückgang damit noch unter dem Rückgang des Gesamtmarktes von über acht Prozent. Immerhin konnte Ford seinen Marktanteil in Europa im ersten Quartal 2012 sogar noch geringfügig ausbauen von 8,4 auf 8,5 Prozent. In Deutschland bleiben die Verkäufe mit 61.700 Autos in etwa auf dem Vorjahresniveau.

Höherer Verlust wird angenommen
Dennoch gehen die Verantwortlichen bei Ford im Europa-Geschäft von einem höheren Verlust aus als ursprünglich angenommen. Anstelle der einst kalkulierten 461 Millionen Euro Minus, wird nun in Europa mit einem Verlust von gut 600 Millionen Euro für dieses Jahr gerechnet. Im Jahr 2011 betrug das Minus in Europa noch 27 Millionen Euro.

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