Volkswagen AG und Porsche vor Fusion
Der Wolfsburger Autokonzern Volkswagen AG und der Sportwagenhersteller Porsche streben eine Fusion an. Die Eigentümerfamilien Piech und Porsche hatten am Mittwoch eine Krisensitzung in Salzburg und kamen dann zu dem Ergebnis, dass nur eine Fusion die richtige Lösung ist. Der Sportwagenbauer ist mit 51 Prozent an Volkswagen beteiligt.

Volkswagen - Porsche - Fusion
Im vergangenen Jahr konnte sich Porsche die Beteiligung durch riskante Optionsgeschäfte sichern und erzielte dabei einen Gewinn von 6 Milliarden Euro. Nach dem Zusammenschluss sollen beide Unternehmen eigenständig sein und die Automarken erhalten bleiben. Die geplante Übernahme des 15 mal größeren Autokonzerns ist für Porsche nicht optimal gelaufen und sorgt für schlechte Zahlen in der Bilanz.
Es ist eine Kapitalerhöhung vorgesehen, aber genaue Informationen über die Höhe und den Zeitpunkt sind noch nicht bekannt. Der langjährige Konzernchef Wolfgang Wiedeking soll trotz Fusion seinen Job behalten. Das Land Niedersachsen ist einer der Hauptaktionäre der Volkswagen AG und deren Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) möchte mit allen Beteiligten verhandeln.
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