Die Krise auf dem europäischen Automarkt hat nun auch die Stammmarke des größten europäischen Autobauers getroffen. Volkswagen konnte nämlich von seiner Kernmarke im Juli dieses Jahres weniger Autos verkaufen.

Volkswagen Golf Variant
Verkaufszahlen leiden weiter unter der Krise

Den Angaben des Konzerns aus Wolfsburg vom Dienstag zufolge wurden im Juli 2013 insgesamt rund 466.000 Wagen weltweit abgesetzt. Dies sind 0,5 Prozent weniger als noch vor einem Jahr. Nachdem es von April bis Juni wieder aufwärts gegangen war bei VW, mussten nun also wieder sinkende Verkäufe hingenommen werden.

Dies wirkt sich auch auf die Bilanz der ersten sieben Monate des Jahres aus. Denn in Westeuropa wurden in den ersten sieben Monaten dieses Jahres 6,8 Prozent weniger Autos verkauft als noch vor einem Jahr. In Deutschland waren dies für Volkswagen sogar satte neun Prozent Rückgänge.

Weltweit mit vier Prozent im Plus

Dank der Verkäufe auf anderen Märkten allerdings konnte Volkswagen von seiner Stammmarke in den ersten sieben Monaten dieses Jahres 3,38 Millionen Wagen an den Mann bringen. Dies sind rund vier Prozent mehr als noch von Januar bis Juli 2012. Hierbei spielt allen voran der chinesische Markt eine wichtige Rolle. Denn hier wurden allein 1,36 Millionen Autos verkauft – fast 19 Prozent mehr als noch in den ersten sieben Monaten des vorigen Jahres. Vertriebsvorstand Christian Klingler sagte dazu: „In einer anhaltend herausfordernden Marktsituation hat die Marke Volkswagen Pkw bislang solide abgeschnitten. Da die konjunkturellen Unsicherheiten auch in den kommenden Monaten bestehen bleiben, beobachten wir die Entwicklung der weltweiten Automobilmärkte sehr genau.“