Der schwer angeschlagene US-Autokonzern Ford plant offenbar den Verkauf seiner schwedischen Autotochter Volvo. Zur Zeit läuft eine entsprechende Prüfung, die nach Unternehmensangaben allerdings ein paar Monate dauern wird und eine Neubewertung bedeutet. Die Autokrise habe dazu veranlasst Volvo neu zu bewerten und es wird derzeit an einer Verbesserung der Finanzergebnisse des schwedischen Autoherstellers gearbeitet. Die Automarke Volvo genießt einen guten Ruf und habe ein ansprechendes Ansehen bezogen auf die Sicherheit sowie der Umweltverträglichkeit.

Im Zuge der Umstrukturierung soll Volvo selbstständiger und die Prozesse zwischen den beiden Autoherstellern optimiert werden. Nach den aktuellen Planungen sollen im nächsten Jahr sieben neue Volvo-Modelle mit geringen Verbrauchswerten auf den Automarkt kommen.

In den ersten neun Monaten diesen Jahres verbuchten die Schweden beim Autoabsatz einen Rückgang von 13,5 Prozent auf 295.634 Fahrzeuge. Der Verlust erhöhte sich im Jahresvergleich auf 458 Millionen US-Dollar nachdem es ein Jahr zuvor noch 167 Millionen US-Dollar gewesen waren. Aufgrund der schlechten Zahlen hat Volvo bereits 6000 Mitarbeiter vor die Tür gesetzt.

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