Der schwedische Autobauer Volvo Cars bekommt die zunehmende Zurückhaltung der Kunden beim Autokauf nun deutlich zu spüren. Das Unternehmen ist in die roten Zahlen gerutscht.

Volvo Absatzkrise
Volvo schreibt rote Zahlen

Dies teilte der zum chinesischen Konzern Geely gehörende Hersteller nun mit. Im ersten Halbjahr dieses Jahres machte das skandinavische Unternehmen demnach einen Verlust von 254 Millionen Kronen. Dies sind umgerechnet rund 30 Millionen Euro. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2011 konnte Volvo noch einen Gewinn von 1,2 Milliarden Kronen erzielen. Dabei steig gleichzeitig der Umsatz in diesem Jahr von Januar bis Juni um 3,9 Prozent auf 65,3 Milliarden Kronen an.

Verkaufszahlen in Deutschland steigen entgegen dem Trend

Allerdings musste Volvo sinkende Verkaufszahlen hinnehmen. Insgesamt fanden 221.309 Wagen des Unternehmens im ersten Halbjahr einen neuen Käufer. Dies sind 4,1 Prozent weniger als noch vor einem Jahr. Dabei gab es in fast allen Märkten Verkaufsrückgänge. In Deutschland allerdings wurde mit 17.345 verkauften Wagen ein Plus von 2,1 Prozent im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Vorjahres verzeichnet.

Künftig 200.000 Verkäufe in China geplant

Volvo Cars ist unabhängig vom Hersteller von Nutzfahrzeugen, Volvo AB, und wurde vor zwei Jahren vom US-Autobauer Ford an Geely verkauft. Im Jahr 2013 soll die erste Fabrik von Volvo in China eröffnet werden. Dort sollen pro Jahr 200.000 Autos verkauft werden. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden im Reich der Mitte 21.378 Fahrzeuge an den Mann gebracht.

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