Polizei in Italien
Polizei in Italien

In Italien wurde die Strafe für Alkoholsünder angehoben. Bei mehr als 1,5 Promille wird das Auto beschlagnahmt und nach der Enteignung versteigert. Das schreibt nun einen neue Ordnung des Justizministeriums vor. Bevor der Fahrer jedoch enteignet werden kann, muss er auch der Besitzer des Wagens sein. Die Bestätigung durch das Parlament steht noch aus. Dennoch wurden schon mehrere Fahrzeuge beschlagnahmt.

Noch ist unklar, ob die neue Verordnung überhaupt langfristig Bestand hat. Ist das Auto jedoch einmal weg, so gestaltet es sich schwierig es wieder zu bekommen.  Ein Einspruch hat nur wenig Erfolg.

In Italien sollte man generell vorsichtiger fahren und sich vor einem Urlaub gründlich über die Verkehrsregeln belesen. Vieles ist doch sehr viel anders als in Deutschland und die Italiener sind grundsätzlich sehr hektische Fahrer. Man darf sich nicht durcheinander bringen lassen.

Wenn man doch zu viel getrunken hat ist es ratsam, das Auto stehen zu lassen. Verweigert man sich dem Alkoholtest bei einer Kontrolle, werden automatisch mehr als 1,5 Promille angenommen und das Auto wird eingezogen. Hinzu kommt eine satte Geldstrafe von 6.000 Euro und eine Haftstrafe die zwischen drei und zwölf Monaten dauern kann. Bei Ersttätern wird diese oft auf Bewährung ausgesetzt.

7 Gedanken zu „Alkohol am Steuer – Italiener enteignen Auto“
  1. So etwas könnte man in Deutschland nicht durchsetzen… Dann klopfen die ganzen Verfassungsschützer an und werden es Demenz abschmettern.

  2. Eine ungewöhnliche, aber in meinen Augen, sehr gelungene Maßnahme. Die Erfahrung hat gezeigt, das Alkoholsünder Wiederholungstäter sind. Daher ist Alkohol am Steuer nur zu unterbinden, wenn das Auto weg ist. Denn mit dem Trinken werden sie wohl eher nicht aufhören.

    Viele Grüße, Karin Helmke

  3. eine Kfz-Enteignung ist schlichtweg kriminell. viele Fahrer sind ja auch garnicht der Eigentümer des kfz. z.b. Leasing oder automietung, d.h. sie sind nicht im besitz des fahrzeugbriefes der dann auch nicht eingezogen werden kann. autovermieter bzw. autohändler können nicht belangt werden wegen der verkehrssünden ihrer kunden. in einer sich anbahnenden eu-sozial-Diktatur wird Eigentum allerdings generell zur Gefahr! also leasen, mieten, Erbpacht. aufteilen des Wohneigentums unter Familienangehörigen.

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