Automobilhersteller machen jetzt in Uhren
Auch Autohersteller machen jetzt schon in Uhren. Dabei bieten einige Modelle an, für die man ähnlich viel hinblättern muss, wie für einen Gebrauchtwagen, der noch zwei Jahre TÜV hat. Dann kann man das Auto aber quasi am Arm tragen. Die Frage dabei ist, ob die Uhren der Autohersteller auch tatsächlich ihr Geld wert sind, oder man einfach nur Extra-Geld für das Logo berappt.

Was taugen die neuen Uhren der Automobilhersteller?
Die Quarzuhr von Mercedes beispielsweise hat ein Edelstahlgehäuse mit entspiegeltem Mineralglas und ein Lederarmband. Das Urteil eines Uhrmachers fällt hier vernichtend aus: „Das Teil glitzert viel zu viel, die Uhr ist viel zu billig verarbeitet. So was bekommt man zum Beispiel bei Tchibo für 29,90 €. Diese Uhr wird lediglich durch die Mercedes-Benz-Herkunft teurer.“ Sie kostet 129 €.
Mazda bietet einen Designer Chronographen mit verschraubtem Edelstahlgehäuse an. Hinzu kommen Kautschuk-Band und Schweizer Chronokaliber-Valjoux-7750-Werk. Hier zeigt sich der Uhren-Experte erstaunt: „Hut ab! Die Uhr ist ja interessanter als die Autos. Hochwertige Technik, individuelles Gehäuse und interessanter Preis. Der Uhrmacher schätzte die Uhr auf 2.100 €, tatsächlich muss man 1.490 € dafür hinblättern.
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