Es drohen harte Strafen bei einer Unfallflucht
Es drohen harte Strafen bei einer Unfallflucht

Wer bei einem Bagatellschaden vom Unfallort flieht, der begeht eine Straftat. Darauf hat nun erneut der Verkehrsclub ACE hingewiesen.

Straftat auch bei Aufsuchen eines Parkplatzes
Wie der ACE erklärt, muss ein Schädiger bei einem Unfall laut Gesetz an der Unfallstelle stehen bleiben. Wer dies nicht berücksichtigt, macht sich unter Umständen wegen Unfallflucht strafbar. Dies ist auch der Fall, wenn nach dem Unfall die nächste Ecke angefahren wird, um einen Parkplatz anzusteuern. Selbst bei der Absicht, von dort aus zur Unfallstelle zurückzukehren, drohen die Folgen.

Fahrzeug an der Unfallstelle lassen
Nach dem Zusammenstoß muss der Unfallverursacher seinen Wagen an der Unfallstelle lassen. Nur auf diese Weise lässt sich nämlich klären, wie die Beteiligung an dem Unfall ausgesehen hat. Eine mutmaßliche Schuld muss nicht eingeräumt werden. Es muss lediglich angegeben werden, dass eine Beteiligung an dem Zusammenstoß erfolgte. Wenn beispielsweise ein parkendes Auto angefahren wird und der Unfallgeschädigte nicht anwesend ist, muss auf diesen oder aber die Polizei gewartet werden.

Dauer des Wartens: angemessene Zeit
Dabei muss das Warten laut der deutschen Rechtsprechung eine angemessene Zeit lang erfolgen. Diese Dauer hängt vom jeweiligen Einzelfall ab. Die Wartezeit richtet sich dabei nach der Tageszeit, der Schwere des Unfalls oder des Schadens und liegt zwischen 20 und 60 Minuten. Sollte der Unfallverursacher jedoch körperlich verletzt sein und ärztlich versorgt werden müssen, entfällt die Wartezeit.

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