Nach einer vorläufigen Auswertung des Statistischen Bundesamtes sind in Deutschland im vorigen Jahr so wenig Menschen gestorben wie nie zuvor seit den Aufzeichnungen. Auch die Zahl der Verletzten ging im Vergleich zu 2011 deutlich zurück.

Verkehrsunfall
So wenig Unfalltote wie nie zuvor

Wie die Behörde in Wiesbaden informierte, starben nach den vorläufigen Zahlen im Jahr 3.606 Menschen bei Unfällen auf deutschen Straßen. Auch wenn jeder einzelne zu beklagende Todesfall ein trauriges Schicksal ist, so bedeutete dies einen Rückgang bei den Zahlen im Vergleich zu 2011. Damals kamen noch 403 mehr Personen ums Leben, so dass der Rückgang mit 10,1 Prozent beziffert wurde. Entgegen ersten Einschätzungen sank die Zahl der Todesfälle damit noch mehr als zunächst angenommen.

Zahl der Verletzten nahm um 2,1 Prozent ab

Denn laut den Informationen des Statistischen Bundesamtes (destatis) wurden dabei sogar die Werte des bisherigen Tiefststandes bei der Anzahl der Toten unterboten. Im Jahr 2010 waren dies einst 3.648 getötete Personen. Auch die Zahl der Verletzten nahm deutlich ab. Gegenüber 2011 reduzierte sich diese um 2,1 Prozent auf 384.100 verletzte Menschen. Dennoch sterben nach wie vor im Schnitt zehn Menschen pro Tag auf den deutschen Straßen und über 1.000 werden täglich verletzt.

Mehr Unfälle insgesamt als noch 2011

Gestiegen ist den Angaben zufolge dagegen die Anzahl der Unfälle. Die Polizei hat demnach in Deutschland im vorigen Jahr rund 2,4 Millionen Unfälle aufgenommen. Dies sind 0,6 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor. Dabei kletterte die Anzahl der Unfälle mit Sachschaden um ein Prozent auf 2,1 Millionen. Hingegen sanken die Unfälle mit Personenschaden um 2,2 Prozent auf 299.600.

Unfallstatistik von 1953 bis 2012

Unfalltote Statistik 2012

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