Wer ohne eigenes Verschulden in einen Autocrash verwickelt ist, sollte immer einen Gutachter seiner Wahl zu Rate ziehen. Wird der Schaden am eigenen Wagen so angeschaut, ist eine faire Bewertung möglich.

Kfz-Gutachter bewertet Fahrzeug
Unfallopfer brauchen eigenen Gutachter

Das Heranziehen eines eigenen unabhängigen Gutachters nach einem Verkehrsunfall rät die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins. Wenn die KFZ-Versicherung des Unfallgegners einen Gutachter empfiehlt, könnte dieser möglicherweise im Sinne der Versicherung handeln. Dies könnte dafür sorgen, dass eine Berechnung des Schadens zu Ungunsten des Unfallopfers ausfällt, hieß es weiter.

Eigene Ansprüche sind Geschädigten nicht immer klar

Wie die Juristen weiterhin erklärten, zahlten die KFZ-Versicherer selten mehr als die Ansprüche, die der Geschädigte geltend macht. Allerdings wüssten viele Autofahrer nicht, wie es um die eigenen Rechte in Sachen der Schadenersatzleistungen steht. Denn hierzu zählen mitunter nicht nur die Werkstattkosten und Anwaltsgebühren. In vielen Fällen könnte auch ein Nutzungsausfall oder ein Mietwagen geltend gemacht werden, erklärten die Experten.

Wertminderung und Haushaltsführungsschäden ebenfalls geltend machen

Ebenso wird den Erläuterungen zufolge auch das Schmerzensgeld oft vergessen. Zudem können mitunter auch die Wertminderung des beschädigten Wagens sowie die sogenannten Haushaltsführungsschäden geltend gemacht werden. Dies ist der Fall, wenn ein Unfallopfer beispielsweise aufgrund einer Verletzung nicht zur Erledigung von Aufgaben im Haushalt in der Lage ist – selbst wenn dies nur vorübergehend erfolgt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.