Ford muss Schadenersatz zahlen
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Der US-Autokonzern Ford ist von einem kalifornischen Gericht dazu verurteilt worden einen Schadenersatz in Höhe von 23 Millionen US-Dollar zu zahlen. Das Geld wird Cynthia Castillo erhalten, die im Jahr 2007 die Kontrolle über ihren Ford Explorer verloren hatte als sich die Lauffläche eines Hinterradreifens ablöste.
Das Fahrzeug hatte sich bei dem Unfall mehrmals überschlagen und rutschte eine Böschung hinunter. Nach dem Unfall verklagte Cynthia Castillo den Autokonzern und hat nun Recht bekommen.
Der Prozess dauerte sechs Wochen, in deren Rahmen der Anwalt der Klägerin geltend machte, dass der Ford Explorer aufgrund eines Designfehlers außer Kontrolle geraten war. Denn nach Augenzeugenberichten war das Fahrzeug gleich ins Schlingern geraten als sich die Lauffläche des Reifens gelöst hatte.
Der Rechtsanwalt des Autoherstellers hingegen betrachtete einen abgefahrenen Reifen als Grund für den Unfall. Der Konzern hat geplant, gegen das Urteil Berufung einzulegen.
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