In Deutschland gibt es eine Vielzahl von Fußgängerüberwegen. Die Verkehrsordnung besagt, dass bei den so genannten Zebrastreifen jeder Autofahrer den Fußgängern und Rollstuhlfahrern das Überqueren zu ermöglichen hat. Man darf mit mäßiger Geschwindigkeit heranfahren und muss warten, wenn es nötig ist. Wird der Überweg trotz eines wartenden Fußgängers überrollt, so droht eine Strafe.

Dennoch starben im letzten Jahr 124 Menschen beim Überqueren von Fußgängerüberwegen. In einem deutschlandweiten Test wurden die Zebrastreifen, sowie Furten und Ampelübergänge, nach Sichtbarkeit bei Tag und bei Nacht beurteilt. Ebenso spielte die Gestaltung und der Zugang eine große Rolle. 13 % aller Überwege in Europa bestanden den Test jedoch nicht. Fehlende Fahrbahnmarkierungen oder zu kurze Grünphasen sind die häufigsten Mängel. Demnach sind die Überwege vor allem im Dunkeln nicht zu erkennen. Es kam vor, dass die blauen Schilder, die nochmal auf einen folgenden Zebrastreifen hinweisen, unleserlich waren oder verschmutzt.

Dennoch ist das Überqueren der Straße über den Zebrastreifen, vor allem in Städten, sehr sicher. Oftmals sind die Überwege an wenig befahrenen Straßen angelegt. Existiert keiner, so nutzt man die Ampel zum überqueren. Niemals sollte man einfach so auf eine stark befahrene Straße laufen.