Mehrheit akzeptiert gebrauchte Ersatzteile bei der Autoreparatur
Mehrheit akzeptiert gebrauchte Ersatzteile bei der Autoreparatur

Nahezu jeder zweite Autofahrer hierzulande akzeptiert grundsätzlich gebrauchte Ersatzteile bei einem selbstverschuldeten Unfall. Diese Akzeptanz zur Reparatur des eigenen Wagens ergibt sich aus einer neuen Studie. Dabei gibt es jedoch deutliche Unterschiede, wenn die Ergebnisse nach Fahrzeugmarken aufgeschlüsselt werden.

Studie im Detail vorgestellt
Bei der Studie namens Werkstatt-Services aus der Sicht des Fahrzeughalters handelt es sich um eine Erhebung der Management- und Organisationsberatung hnw consulting. Diese Studie wurde hierbei zusammen mit dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung erstellt. Dazu erfolgte im August 2011 die Befragung von 1.062 Fahrzeughaltern.

48 Prozent der Befragten mit Zustimmung
Den nun veröffentlichten Resultaten zu Folge würden sich 48 Prozent der Befragten einverstanden damit zeigen, wenn der Versicherer auf gebrauchte Ersatzteile zurückgreifen würde, sollte der Unfall selbstverschuldet sein. Kaum Unterschiede ergeben sich dabei zwischen Männern (49 Prozent Zustimmung) und Frauen (46 Prozent), sowie beim Alter. Die bis 29 Jahre alten Menschen würden dies genauso zu je 49 Prozent akzeptieren wie die Altersgruppe zwischen 45 und 59 Jahre. Die vom Alter dazwischenliegende Gruppierung sowie Menschen über 60 Jahren akzeptieren dies der Studie zufolge zu je 46 Prozent.

BMW-Fahrer zeigen ebenfalls Zustimmung
Bei der Aufschlüsselung der Zustimmung nach Besitzern der jeweiligen Fahrzeugmarken zeigt sich ein unterschiedliches Bild. So stimmen die meisten Fahrer der Marke Renault zu (59 Prozent). Dahinter folgen überraschenderweise die BMW-Fahrer mit einer Zustimmung von 54 Prozent und die Besitzer eines Ford (53 Prozent). Die größten Skeptiker sitzen dagegen hinter dem Steuer eines Audi (57 Prozent) und eines Mercedes (61 Prozent).

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