Parken auf Behindertenparkplatz wird teuer
Parken auf Behindertenparkplatz wird teuer

Das nicht erlaubte Parken auf einem Behindertenparkplatz kann teurer werden, als das normale Falschparken. Wer auf einem solchen Parkplatz sein Auto abstellt, der gilt als rücksichtslos und muss demnach eine höhere Strafe bezahlen.

Die normalen Parkverstöße im Straßenverkehr kosten zwischen fünf und zehn Euro. Dabei wird man zum Beispiel bestraft, wenn man keinen Parkschein löst, oder einen ungültigen Parkschein im Auto verwendet. Selbst wenn die Parkuhr abgelaufen ist, muss man zahlen.

Das Parken auf einem Behindertenparkplatz ohne gültigen Ausweis wird jedoch noch teurer. Hier kann die Polizei etwa 35 Euro Geldbuße verlangen und das Auto sogar abschleppen lassen. Die Kosten für den Abschleppdienst muss man später selbst tragen. Selbst wenn man das Auto für weniger als drei Minuten auf einem Behindertenparkplatz abgestellt wird, muss man zahlen.

Sowohl die Polizei, als auch die Sachverständigenorganisation GTÜ appelliert jetzt an die Autofahrer, auf behinderte Verkehrsteilnehmer Rücksicht zu nehmen und ihnen das Leben nicht noch schwerer zu machen, als es bisher schon ist.

Um die Parkprobleme in Städten zu umgehen, sollte man lieber auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen.