Strafzettel aus dem Ausland

Strafzettel aus dem Ausland
Das teuerste Urlaubsfoto kann bald ein Blitzerfoto werden. Bisher kam man im Ausland ungeschoren davon, wenn die Radarfalle zuschnappte. Bald könnten jedoch die Strafzettel aus dem Ausland einen bis nach Deutschland verfolgen und sind dann auch hier vollstreckbar.
Zum 1. Oktober hat sich die Bundesregierung für ein neues Gesetz entscheiden. Das Europäische Geldgesetz ist bereits vorbereitet und steht in den Startlöchern. Dabei soll die Vollstreckung ausländischer Geldbußen möglich sein. Hierbei handelt es sich jedoch nur um Geldbeträge ab 70 Euro, da sich der bürokratische Aufwand erst ab diesem Betrag lohnt.
Selbst säumige Verkehrssünder werden in diesem Fall dann zur Kasse gebeten. Für diese Geldtransaktionen wird dann das Bundesamt für Justiz in Bonn zuständig sein. Erst nachdem alle Formalitäten überprüft sind, genehmigt dann die zentrale Behörde die Vollstreckung. Radarfallen und Polizeikontrollen lauern nicht nur in Deutschland. Wer im Urlaub oder im Ausland zu schnell unterwegs ist und nicht auf die dort geltenden Verkehrsregeln achtet, der muss mit hohen Strafen rechnen.
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