Der italienische Autobauer Fiat hat eine Meldung dementiert, wonach das Tochterunternehmen Lancia vor dem Aus stehen soll. Darüber hatte unter anderem die Fachzeitschrift Automobilwoche berichtet.

Lancia Ypsilion
Lancia bleibt erhalten

Wie der italienische Konzern nun wissen ließ, steht Lancia keineswegs vor dem Aus. Grund für die aufgekommenen Meldungen war eine falsche Interpretation einer Aussage des Konzernchefs. Demnach hatte die italienische Nachrichtenagentur ANSA Sergio Marchionne falsch interpretiert und nur kurze Zeit später eine Korrekturnachricht veröffentlicht. Dennoch machte das mögliche Aus für Lancia die Runde.

Alle fünf Modellreihen bei Lancia bleiben bestehen

Wie Fiat aber nun wissen ließ, werden alle fünf Modellreihen der Marke Lancia wie gehabt bestehen bleiben. Der erfolgreichste Wagen von Lancia, der Ypsilon, wird demnach nach wie vor in Europa zusammengeschraubt. So wie bislang auch wird auch in Zukunft Lancia vor allem von den von Chrysler abgeleiteten Wagen leben. Diese werden in Detroit entwickelt. Daran will Fiat festhalten bis es zu einem wirtschaftlichen Umschwung kommt.

Strategische Neuausrichtung zuvor vermeldet

In der zuvor veröffentlichten Falschmeldung wurde davon gesprochen, dass lediglich der Ypsilon von Lancia bestehen bleiben soll. Ansonsten wurde ein Aus für die Traditionsmarke angekündigt. Dies soll Fiat-Chef Marchionne demnach mit einer strategischen Neuausrichtung begründet haben, was nun aber von Fiat verneint wurde. Zuletzt hatte Lancia 700 Millionen Euro Verlust eingefahren.

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